Zukunft gestalten in Ziegendorf

Gleich mehrere Initiativen haben sich zu einem Verbund kreativer Projekte rund um die Region Ruhner Land zusammengeschlossen. „Zusammen können wir viel mehr erreichen als jeder für sich alleine“, ist Wolfgang Vogt überzeugt. Der Betreiber des Kulturforums Pampin arbeitet zusammen mit dem Verein Neues Landleben e. V. Dabei agieren sie sozusagen über Grenzen hinweg, denn Sitz des Vereins ist eine Nachbargemeinde in Brandenburg. Regelmäßig kommt Tobias Schweitzer vom Vereinsvorstand in Ziegendorf vorbei und bietet unter dem Motto „Ideenschmiede fürs Ruhner Land“ Sprechstunden an. Alle zusammen wollen sie die Region voranbringen und ihr ein Gesicht geben.

Aufbauen können sie auf einer soliden Basis, die durch die ehrenamtliche Vereinsarbeit in den letzten Jahren bereits geschaffen wurde. „Wir haben ein altes Pfarrhaus in Ziegendorf in ein Mehrfunktionshaus umgebaut und dafür 400 Stunden an Eigenleistungen erbracht. Außerdem wurde eine Streuobstwiese und Bienenweiden inmitten des Dorfes angelegt“, erzählt Marita Rossow aus Ziegendorf. „Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Bereich Garten- und Landschaftsgestaltung, das heißt Dorfverschönerung unter ökologischen Aspekten. Es ist unser Weg, einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit Ziegendorfs zu leisten.“

Nachdem so eine „Grüne Kulisse“ geschaffen wurde, sollen jetzt auch die Künstler und Kreativen aus der Region mit ins Boot geholt werden und dem Engagement der Bürger vor Ort noch einmal ganz neuen Schwung verleihen – eine Idee von Wolfgang Vogt vom kulturforum PampinerHof. So soll zusammen mit den Künstlern z. B. der Dorfplatz neu gestaltet werden, eine Skulpturenallee aus Sperrmüll entstehen und die Fenster leerstehender Häuser mit Bildern von Schülern schmückt werden. „Auch alte Landwege sollen wiederentdeckt und erlebbar gemacht werden. Dafür würden wir zusammen mit Künstlern gerne Skulpturen aus alten landwirtschaftlichen Geräten entstehen lassen, mit der wir die Geschichte der Region auf besondere Weise vor Ort darstellen können“, sagt Sabine Uhlig vom Verein Neues Landleben. Dazu schwebt Wolfgang Vogt eine große Skulptur des Riesen Ramm vor, der einer Sage nach einst in den Wäldern der Region gelebt haben soll. Sie soll als eine „Landmarke“ in der Nähe der Marnitzer Brücke seitlich an der Autobahn 24 in der hügeligen Landschaft aufgestellt werden und Aufmerksamkeit für die Region „Ruhner Land erzeugen.

Bild: Marita Rossow, Wolfgang Vogt und Sabine Uhlig – Foto und Text: Manuela Heberer

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