Das Haus Hoppe in Stove

Bild: Olaf Hoppe in der Druckwerkstatt – Foto: Thomas Häntzschel – Text: Manuela Heberer

Ein altes Bauernhaus wird Galerie für Kunst, Bildung und Spiritualität

„Kunst ist der schönste Ausdruck für die schöpferische und kreative Kraft des Menschen“, sagt der Maler und Grafiker Olaf Hoppe. Er geht neue Wege und schafft Räume, um die Entwicklung der spirituellen und kreativen Fähigkeiten des Menschen zu fördern. In einem rund 300 Jahre alten Bauernhaus lebt und arbeitet er seit 1983. Derzeit saniert er den Scheunenteil des Hauses, den er dann als Galerie nutzen kann. Hier soll ein Ort für Kunst Bildung und Spiritualität entstehen. So sollen in dem Niederdeutschen Bauernhaus demnächst Seminare und Kurse für Malen, Zeichnen und grafische Techniken angeboten werden.

HAUS HOPPE Galerie für Bildende Kunst Kopie 6 x 4,5cm

Das Haus Hoppe in Stove an der mecklenburgischen Ostseeküste. – Foto: Olaf Hoppe

Olaf Hoppe, einer der versiertesten Künstler Deutschlands im Bereich des Holzschnitts, zeigt zusätzlich diese spezielle Drucktechnik an einer alten Buchdruck-Maschine. Wechselnde Ausstellungen im Bereich der Bildenden Kunst sind geplant, um die Vielfalt und die Qualität der einheimischen Künstler zu zeigen. Außerdem lädt der Künstlergarten dazu ein, einen frisch zubereiteten Kräutertee zu genießen. „Kreativität und unser persönliches Wachstum blüht auf durch Austausch und Dialog mit anderen“, so Hoppe. „Um diesen Weg der Bewusstwerdung zu entfalten, sollen die Räumlichkeiten nicht nur für Ausstellungszwecke, sondern auch für Seminare genutzt werden, die zeigen, dass der Mensch ein soziales und geistiges Wesen ist.“ So sollen ungewöhnliche Ideen und Projekte vorgestellt werden, z.B. Reinkarnation – Gibt es ein Leben nach dem Tod?, Reiki – natürliches und geistiges Heilen, Damanhur – eine alternative Lebensgemeinschaft sowie Leben- und Weltanschauung unserer Ahnenmütter und Ahnenväter. Mit diesem neuen Angebot wird auch Stove, ein kleines Dorf an der mecklenburgischen Ostseeküste, um eine Attraktion reicher. Um jedoch Arbeitsgruppen mit 20-30 Teilnehmenden unterzubringen, wird eine zusätzliche Sanitäranlage benötigt. „Da der finanzielle Aufwand aber in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Einnahmen steht, werde ich dies nur durch eine finanzielle Unterstützung oder Fördermittel leisten können“, so Hoppe.

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Olaf Hoppe  – Foto: Manuela Heberer

 

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