Workshop kooperative Stadtentwicklung

Freiräume neu nutzen: Mikrostandortstrategien für kooperative Stadtentwicklung und Ansiedlung von Kreativunternehmen

Keine Schuldzuweisungen nannte Workshopleiterin Veronika Schubring einen wichtigen Aspekt für die Zusammenarbeit bei der kooperativen Stadtentwicklung. An vier konkreten Beispielen diskutierten die TeilnehmerInnen praktische Umsetzungsmöglichkeiten. Zum einen ging es um die Belebung der Innenstädte von Parchim und Malchow, wo z. B. gezielt Schaufenster leerstehender Ladengeschäfte mit Porträts noch ansässiger Unternehmen gestaltet werden könnten, um die vor Ort agierenden Menschen zu zeigen und die Anonymität ein Stück weit zu überwinden. Solche Maßnahmen könnten auch dazu dienen, neue Ladennutzer in den Ort zu ziehen. Wichtig sei es, den Fokus auf die zu Verfügung stehenden Freiräume zu richten. Ein etwas anderes Beispiel kam aus dem Rostocker Stadtteil Toitenwinkel, einem Plattenbaugebiet im Norden der Stadt. Hier geht es um die kreative und vielfältige Nutzung einer leerstehenden Einkaufshalle. Hier sei vor allem der Weg das Ziel, denn die Beteiligung der Bevölkerung bei der Entwicklung von Ideen und Konzepten mache etwas mit den Menschen und stifte Identität über das Quartier hinaus, berichtete Veronika Schubring als Erkenntnis aus dem Workshop. Dies sei auch ein denkbarer Weg für das Schweriner Plattenbaugebiet Großer Dreesch, welches als viertes konkretes Beispiel in den Fokus genommen wurde. Wichtig sei es vor allem, bestehende Strukturen und Initiativen zu reaktivieren, um letztendlich auch Neues anzustoßen.

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