#zukunftsmotor MEDIENPÄDAGOGIK (Sonstige) // HaNeP

Im Gespräch mit Robert Behrens

Wir wollen Kindern ermöglichen, bei ihrer Mediennutzung selbst zu entscheiden „Wann ist das Smartphone hilfreich und wann nicht?“

Was macht dein Unternehmen zum #zukunftsmotoren? Was ist dein gesellschaftlicher Wert?
Ich glaube, dass es unendlich wichtig ist, Familien und Kindern die Möglichkeit zu geben, wieder mehr miteinander in Kontakt zu kommen. Smartphones und Tablets und Co. tragen dazu bei, dass wir immer öfter nebeneinander her leben. Wir wollen das ändern und versuchen dies auf spielerische und kreative Art und Weise mit Hilfe von selbst erstellten Büchern und emotionaler Bildsprache und einem umfänglichen Medienpräventionsprojekt für Kinder und Eltern. Unsere Zielgruppe sind Kinder von 5-10 Jahren, die gerade erste Erfahrungen mit Medien machen. Wir wollen die Chance geben, die eigene Mediennutzung zu reflektieren und Kindern ermöglichen, selbst zu entscheiden „Wann ist das Smartphone hilfreich und wann nicht?“.

Wie ist Eure Branche in M-V aktuell? Was wünschst du dir für die Zukunft?
Die Vernetzungsmöglichkeiten in unserem Bereich, also innerhalb der Pädagog*innen, sind gut ausgebaut. Durch meine Ansiedlung im Co-Working-Space habe ich zusätzlich ein breites Netzwerk mit unterschiedlichen Kreativschaffenden aufbauen können. Für unsere Produkte gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten und erste Unterstützer wie das Gesundheitsamt Rostock. Für die Zukunft wünschen wir uns einen festen Finanzierungspartner, mit dem wir alles größer aufziehen können.

Warum machst du, was du machst und warum machst du es in M-V?
Auf das Thema Mediennutzung bin ich unter anderem gekommen, weil ich selbst in Kontakt mit dem Thema Cybermobbing gekommen bin. Sukzessive hat sich dann daraus dieses Angebot für Kinder herausgebildet, wo ein kleiner Baustein auch das Problem Mobbing ist. Ich bin total verbunden mit Rostock, seit 2005 habe ich hier drei Studiengänge abgeschlossen und hätte danach auch weggehen können. Das wollte ich aber nicht, weil mir diese Region einfach wichtig geworden ist. Durch die Arbeit hier im Co-Working-Space habe ich, obwohl ich eigentlich als Kleinunternehmer isoliert bin, trotzdem das Gefühl, in einen großen Kontext eingebunden zu sein. Mein ganzes Angebot basiert auf den Kenntnissen von unterschiedlichen Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten; jemand baut mir aus Holz etwas, jemand näht meine Bienen, jemand illustriert mein Buch.

Ihr wollt mehr über HaNeP erfahren? Am 4. November könnt ihr das Unternehmen bei der Kreatopia kennenlernen. Hier entlang zur Anmeldung

Fotos: Matthias Marx

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