#zukunftsmotor MUSIK // kultursegel

Im Gespräch mit Karl Heinrich Wendorf

In unserer Arbeit möchten wir Musik als eine Sprache ganz ohne Barrieren erlebbar machen, um gemeinsam zu interagieren und zu wachsen.

Was macht dein Unternehmen zum #zukunftsmotoren? Was ist euer gesellschaftlicher Wert?
Ich verstehe kultursegel als eine Initiative, die mittels musischer Bildung die Kulturlandschaft stärken und so das gesellschaftliche Leben mitgestalten möchte.
Wir realisieren Vorhaben mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Senior*innen, wie zuletzt im Sommer bei der intergenerativen musikalisch-kulturellen Entdeckungsreise cooltour [kultur]. In unserer Arbeit möchten wir Musik als eine Sprache ganz ohne Barrieren erlebbar machen, um gemeinsam zu interagieren und zu wachsen. Z.B. nehmen wir Alltagsgegenstände und bauen daraus in der Mobilen Musikwerkstatt Instrumente, die wir gemeinsam zum Klingen bringen. So werden ganz spielerisch Zugänge zum Musizieren als Gruppenerlebnis ermöglicht.
Dabei verbindet uns als junges Team eine enge Bindung zu MV. Hierbei sehen wir uns auch als Impulsgeber, um die Attraktivität des Landes als Lebens- und Arbeitsort, speziell für die jüngeren Generationen, weiter zu stärken.

Wie ist die Musikwirtschaft-Branche in M-V aktuell? Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ich betrachte MV oft als „Wilden Westen“ im positiven Sinne; wenn du hier ein Ziel angehst und voll dahinterstehst, dann kannst du es auch erreichen! Und zwar deshalb, weil viel Gestaltungsraum da ist. Dies setzt aber voraus, dass du mit großer Leidenschaft in Vorleistung gehst.
Um für uns Kreative bessere Bedingungen zu schaffen, wäre viel gewonnen, wenn der Kulturbereich insgesamt einen höheren Stellenwert bekäme – sowohl in der Politik, als auch in der Gesellschaft. Dafür sollten wir Kulturschaffende uns selbst weiter stark machen, z.B. indem wir uns noch stärker vernetzen.

Warum machst du, was du machst und warum machst du es in M-V?
Ich bin in MV groß geworden und durfte in meiner Kindheit und Jugend kulturell vieles erleben. Das möchte ich ein Stück weit zurückgeben und selbst mitgestalten, was hier entsteht.
Seit sechs Jahren habe ich den Traum, eine in MV seit langem geforderte Kultur- und Musikakademie als Ort für Probenphasen, Fort- und Weiterbildungen und zur Begegnung zu entwickeln. Solche Orte gibt es in allen anderen deutschen Flächenländern meist als sogenannte Landesmusikakademien.
Mit der Vision, diese Akademie voranzutreiben und bereits auf dem Weg dorthin Projekte der musischen Bildung zu gestalten, habe ich 2017 kultursegel gegründet.

Ihr wollt mehr über kultursegel erfahren? Am 4. November könnt ihr das Unternehmen bei der Kreatopia kennenlernen. Hier entlang zur Anmeldung

Fotos: Matthias Marx

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