KreativLab #5-2018

Freiräume gestalten: Wie erschließe ich leerstehende Gebäude mit kreativen Geschäftsideen?


KreativLab#5 | 6.6.2018, 14-19 Uhr

14 Uhr: Lübzer Kunstspeicher | Julia Theek | Ziegenmarkt 7 | 19386 Lübz – mit moderierter Objektbegehung in Lübz

15.30 Uhr Claudia Maria Ammann | Am neuen Teich 6 | 19386 Kritzow OT Benzin – Workshop mit Vernetzung am Mitbring-Büffet

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Leerstand war gestern. Freiräume sind Zukunft.

Was macht Mecklenburg-Vorpommern für Kreativschaffende und „High Potentials“ attraktiv? In Befragungen kommen regelmäßig dieselben Antworten: Lebensqualität, Natur und landschaftliche Schönheit, ein weiter Horizont und: „Raum zur Entfaltung“. Welche Räume sind damit gemeint? Wie muss ein Raum beschaffen sein, um die kreative Fantasie zu beflügeln und die Region voranzubringen? Höchste Zeit, die Raumpotenziale systematisch zu erkunden und kreativ zu erschließen. Kommunen beklagen den „Leerstand“? Nun, vielleicht fehlt nur das richtige Nutzungskonzept?

Vom Raumpotenzial zum Nutzungskonzept

Zeige Kreativen einen leeren Raum, und sie sehen reines Potenzial. Sofort stellen sich Ideen ein, wie sich der Raum nutzen lässt. Doch wie wird aus einer verführerischen Idee ein solides Raumnutzungskonzept? Diese Frage steht 2018 auf unserer Agenda. In Vorbereitung der Konferenz „Raumwohlstand_MV_2018“ besuchen wir mit der Expertin für kreative Raumpotenziale, Stefanie Raab (COOPOLIS – Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung) , in unserem KreativLab in Lübz und Benzin Orte der kreativen Raumentfaltung. Gemeinsam mit kommunalen Vertretern, Wirtschaftsförderern und Kreativen wollen wir in einem Stadtspaziergang mit moderierter Objektbegehung in Lübz und dem anschließenden Workshop in Kritzow OT Benzin das regionale Potenzial leerstehender Gebäude gemeinsam sondieren und voranbringen.

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Galerie im Kunstspeicher – Foto: Julia Theek

Wer kann teilnehmen?

Die Labs sind Vernetzungstreffen und Fortbildung für unsere TeilnehmerInnen beim Wettbewerb „Kreative für MV – MV für Kreative“. Um die bestmögliche Vernetzung zu erreichen, sind auch alle Interessierten und Partner willkommen, die sich über soziale Innovationen „in der Pampa“ informieren möchten.

Eingeladen sind alle Kreativschaffenden aus MV sowie interessierte Partner aus Politik, Kommunen, Förderern, Wissenschaft, Verbänden und Kammern sowie Journalisten, die über das KreativLab berichten möchten!

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Unsere Workshopleiterin: Stefanie Raab

Stefanie Raab
Stefanie Raab baut auf ihre langjährige Erfahrung bei der Konzeption und Moderation partizipativer Stadtentwicklungsprozesse.
Von 2001-2005 war sie Inhaberin des Büros Architektur & Moderation, ab 2005 Mitinhaberin der zwischen|nutzungs|agentur, die 2010 in coopolis – Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung Raab Richarz GbR integriert wurde.

Die Architektin entwickelt und realisiert Instrumente der Gewerbeflächenaktivierung, des Leerstandsmanagements und des Ansiedlungsmarketings, initiiert und begleitet Netzwerke, berät Unternehmern, Hausverwaltungen, Kommunalverwaltungen, Eigentümer und freie Träger bei der Projektentwicklung und hinsichtlich Fördermöglichkeiten u.a. im Rahmen der Gewerbeleerstandsprojekte. Zusätzlich engagiert sie sich seit 2007 im Aufbau und in der Lehre des Fachgebiets Moderation und Partizipationsprozesse für den Masterstudiengang Europäische Urbanistik der Bauhaus- Universität Weimar. 

Als Geschäftsführerin der Firma coopolis (ehemals: zwischen|nutzungs|agentur) ist sie seit 2005 für die sachgemäße Durchführung und Abrechnung von zahlreichen öffentlich geförderten Projekten verantwortlich.

Unsere Gastgeberin: Claudia Maria Ammann

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Tanzböden wollen Steinbildhauerin Claudia Maria Ammann und Malerin Astrid Brünner erschließen. Unter dem klingenden Namen „Hirschblau“ werden sie eine Landkarte der potentiellen Tanzböden im Landkreis Ludwigslust-Parchim für (Tanz-)Veranstaltungen geeigneten Locations im ländlichen Raum erstellen und eine Koordinierungsstelle sein für Gruppen, die solche Orte suchen. „Der Bedarf ist vorhanden“, weiß Claudia Maria Ammann. „Jetzt gilt es, die Vermarktung dieser Räume zu professionalisieren.“ So sollen die Angebote altersübergreifend sein und neben Tanzveranstaltungen auch Workshops und Festivals organisiert werden können.

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Wettbewerb für kreative Raumpioniere

Der Landes-Wettbewerb für kreative Raumpioniere in MV 2018/19 berät und vernetzt Kreativschaffende, die sich mit innovativen Projekten für die soziale Entwicklung im ländlichen Raum engagieren. Beim KreativLab stellen sich ausgewählte Projekte vor, die sich für den Wettbewerb beworben haben. Wie initiieren sie soziale Innovationen vor Ort? Wie finden sie Mitstreiter und Unterstützer bei Kommunen und in der Bevölkerung? Wie treffen Alteingesessene und Neuansiedler aufeinander, befruchten sich urbane und ländliche Lebenskulturen? Welche Chancen und Potenziale werden durch diese innovativen Prozesse für die ländliche Entwicklung eröffnet? In 10 KreativLabs werden die Projekte gemeinsam weiterentwickelt, Bedarfe und Herausforderungen ermittelt und Unterstützer vor Ort und landesweit akquiriert. Ziel der KreativLabs ist die Vernetzung, Beratung und der produktive Austausch mit den Kommunen und der Politik.

KreativLabs sind branchenübergreifende Events, die die unternehmerische Qualifizierung stärken, inspirierende Kreativ-Orte in ganz Mecklenburg-Vorpommern entdecken und Kreativschaffende zu Erfahrungsaustausch und Kooperationen anregen. Eingeladen sind alle Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft: Design, Werbung, Software & Games, Film & Rundfunk, Architektur, Musik, Theater, Kunst & Handwerk, Buch & Presse.

KreativLabs vernetzen kreative Akteure und UnternehmerInnen mit Kommunen, Förderern, Verbänden und Kammern. Kreativlabs weiten Horizonte: durch Impulsvorträge, kollegiale Beratung, Ideen-Pitches, Feedback und Austausch beim Mitbring-Büffet.

Fragen? Unser Kontakt

Corinna Hesse, kontakt@kreative-mv.de

 

Unsere Partner und Förderer

Im Rahmen des Wettbewerbs Soziale Dorfentwicklung durch kreative Raumpioniere finden 10 KreativLabs zur Weiterentwicklung von Kreativprojekten und sozialen Innovationen statt. Das Projekt steht unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gefördert.

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